SLEAZE, GLAM, HAIRSPRAY, SASSY SOCIETY!!!

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SLEAZE, GLAM, HAIRSPRAY, SASSY SOCIETY!!!

Ein neuer Stern am Himmel des 80s-Rock ist geboren!
Wo Axl Rose seine Stimmbänder mit Fett verklumpt, Steven Tyler lieber Popsternchen bewertet, Vince Neil sich mit Botox betäubt und Sebastian Bach die Gilmore Girls beglückt, wird es Zeit das jemand die Ehre des Sleaze & Glam-Rock zurückerobert. Genau das und nur das haben sich Sassy Society auf die Fahnen geschrieben. Sie sind ein bunter Haufen aus fünf Jungens aus Hamburch, die mit einer Mischung aus jugendlicher Begeisterung und einer Dekade Bühnenerfahrung den Rock’n’Roll zurück auf die Bretter der Welt holen.

sas2Wer auf die geballte Power von Sleaze & Glamrock mit einer amtlichen Portion Kick-Ass-Rock’n’Roll steht, ist bei Sassy Society genau richtig. Aufmerksam geworden auf die Combo bin ich durch Zufall in meinem Youtube Mix und ihr Stil hatte mich quasi sofort gefangen. Ein wenig Recherche brachte mich auf den Konzerttermin am 30.5. im Rock Cafe, den ich sofort in den Kalender schrieb.
Ein noch größerer Zufall wollte es dann so, dass zwei der Jungs mir vor dem Hardcore Superstar Konzert in Hamburg auf elegante Art ihre Flyer in die Hand drückten und mich liebevoll mit Zigaretten versorgten. Da reifte der Gedanke zu einem vorab Interview, das ihr im Folgenden lesen könnt. Also aufgemerkt und zugehört!

60min: Mit wem genau habe ich denn heute das Vergnügen?

Mark: Hi, mein Name ist Mark LeBosch und ich bin Sänger von Sassy Society.

60min: Moin, Mark! Erzähl doch mal: Wann und wie habt ihr zusammengefunden?

Mark: Also ich bin 2012 dazugekommen. Ich wurde den Jungs empfohlen, nachdem ich in einer Kneipe auf St. Pauli lautstark mit der Jukebox mitgesungen habe.

60min: Ihr klingt für mich nach einer stimmlichen Mischung aus dem jungen Axl Rose und Ozzy, die Gitarren haben ein wenig Iron Maiden Einschlag. Welche Bands würdet ihr als Inspirationen sehen?

Mark: Haha. Vielen Dank. Ja, mit Axl und Ozzy triffst du den Nagel ganz gut auf den Kopf. Andere gesangliche Vorbilder sind auch noch Bruce Dickinson, Ronnie James Dio, Sebastian Bach, Geoff Tate und natürlich the one and only Freddie Mercury. Musikalisch haben wir da zum Teil ziemlich breit gefächerte Ansichten, aber unsere gemeinsame große musikalische Liebe ist auf jeden Fall Guns ‚N Roses.

60min: Stimmt, wie konnte ich the one and only nur vergessen? Schande über mich. Jetzt weiß ich auch, was das klangliche Bild noch runder macht.
Was genau fasziniert euch eigentlich an der Musikrichtung, die ihr spielt?

Mark: Abgesehen von der Narrenfreiheit sich grell pink anzuziehen und schminken zu dürfen würde ich mal sagen: Die pure Lebensfreude, die diese Art von Musik ausstrahlt und die, obwohl sie sehr „over the top“, ist immer noch viel Ehrliches hat.

60min: Wenn ihr mal ein wenig träumt – mit welchen Bands würdet ihr gerne headlinen und bei welchem Festival?

Mark
: Also ich denke wir alle würden uns mal gerne eine Bühne mit Slash teilen. Ich persönlich hätte auch tierisch Bock mal mit den Jungs von Steel Panther auf Tour zu gehen und festivaltechnisch wäre natürlich das Sweden Rock ein Traum.

60min: Auf Youtube kann man bereits ein Wenig von euch sehen, bei dem mir persönlich bei einem Video der erzählerische Stil übrigens sehr gefällt. Wann wird es mehr zu sehen geben und könnt ihr schon grobe Konzepte verraten?

Mark: Also das erste Video zu unserer Single-Auskopplung „Lipstick Love Affair“ ist bereits online und zeigt ein paar Ausschnitte aus der wunderbaren Zeit, die wir letztes Jahr im Studio hatten. Wir planen noch 2 oder 3 Videos für dieses Album zu drehen, da ist aber noch alles im Anfangsstadium. Verraten können wir im Moment nur: Es wird zu lachen und zu weinen geben.

60min: Oh, das klingt ja spannend… Dann lasst uns kurz übers Bühnenoutfit reden-¬. Wie wichtig ist das für euch und habt ihr bestimmte Kriterien dabei?

Mark: Also ich als Frontdiva genieße es natürlich mich gehörig in Szene zu setzen und mich vollends auszuleben, was das betrifft. Kriterien gibt es da keine: Alles darf, nichts muss. Und ich denke jeder von uns hat da seinen eigenen Stil gefunden. Hauptsache kein Einheitslook.

60min: Ja, Einheitslook wäre auch zu euren Songs auch wirklich unpassend.
Euer neues Album präsentiert ihr im Rock Cafe St. Pauli am 30.5.15-¬ warum genau dort?

Mark: Wir lieben diesen Laden. Abgesehen davon, dass wir da immer mit offenen Armen empfangen wurden, hat er auch noch den besten Backstagebereich aller Zeiten. Es ist jedes mal wieder ein Vergnügen dort zu spielen und wir hätten uns keine bessere Adresse für unser Release vorstellen können.

60min: Okay, dann hoffe ich mal auf eine Einladung dorthin… Was erwartet denn den Besucher eurer Konzerte?

Mark: Just a bunch of lovely freaks having a sassy time on stage. Ich kann das natürlich schlecht beurteilen, aber von der Bühne empfinde ich unsere Konzerte immer als sehr ekstatisch. Einfach dreckiger Spaß gekleidet in Pink.

60min: Pink ist notiert – ich fürchte, ich brauche ein neues Outfit. Habt ihr bestimmte Rituale vor Auftritten oder generell bei Proben oder Glücksbringer? Oder liegt euch Aberglauben nicht so sehr im Blut?

Mark: Haha. Ja, haben wir, aber eher aus Jux und weniger aus Aberglauben. Wir lassen vor jedem Auftritt eine Flasche Jack im Kreis rumgehen, jeder nimmt 2 oder 3 Schlücke und wir singen dabei eine von mir erfundene Gesangsübung (sie beinhaltet das Wort „Hurensohn“ und einen Pop-Hit von vor ein paar Jahren)

sas360min: Oh, jetzt muss ich klären, ob wir das so online stellen dürfen. Ich hatte ja das Privileg, in euer neues Werk schon rein hören zu dürfen. Es herrscht eine recht bunte Themenvielfalt was die Texte angeht. Gibt es ein Lied, das euch dabei besonders am Herzen liegt?

Mark: Ach ja, so viele. Sei es unsere Standard Kieztour die wir in „Sassy Time“ beschreiben oder die Geschichtsstunde in Sachen Glam-Rock („Lipstick Love Affair“). Emotional wird es bei mir aber am meisten bei den beiden Balladen „Down The Road“ und „Black Roses“. Vor allem bei „Down The Road“ musste ich beim Einsingen doch hart mit den Tränen kämpfen.

60min: Das wird mein nächstes hören der Lieder sicher ganz anders sein lassen. Jetzt bin ich noch gespannter auf euren Auftritt. Wie lange habt ihr denn an dem Album gesessen was das Schreiben und die Aufnahmen angeht?

Mark: Einige Songs standen ja schon länger, aber Anfang 2013 haben wir angefangen uns mit dem Album auseinanderzusetzen. Gegen Herbst 2013 haben wir die ersten Probeaufnahmen gemacht und ins Studio ging es dann im April 2014. Den letzten Take durfte ich dann an meinem Geburtstag im Mai 2014 einsingen (das war der beste Geburtstag aller Zeiten) und jetzt ein Jahr später ist es endlich so weit und wir freuen uns tierisch das Ding am 29.5. in die Läden zu bringen.

60min: Oh, auch ein Maikind. Wie schön! Ich werde meinen Geburtstag dann auf eurem Konzert feiern dürfen. Dann zum Schluss des Ganzen: Gibt es denn noch irgendwas, das ihr unbedingt loswerden wollt?

Mark: Vielen Dank dir für das Interview. Für mich gibt es hier eigentlich nichts mehr zu sagen außer: Wir sehen uns am 30.5. im Rock Cafe St. Pauli. Stay Sassy!

60min: Nichts zu sagen? Dann Lieben Dank für eure Zeit! Ich freue mich auf jeden Fall schon sehr auf das Konzert und euch mal live in Aktion zu sehen! Jetzt sogar noch etwas mehr als vorher.

Kontaktmöglichkeiten und nähere Infos findet ihr übrigens unter www.sassy-society.com.

 

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