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Abkürzung zu: English Version Der Offizieller Pressetext Tracklist Tourdaten

Ein Mord
am Morgen vertreibt Kummer und Sorgen
Meine Gedanken zu Agabas Song Kill: Ich komme gerade vom Frühstückstisch, habe einen dampfenden Kaffee vor mir und gucke in Agabas Video zu dem Song Kill rein. Ein Auditorium in der sich die Band im Video quasi selbst castet und ablehnt. Zuletzt ein passender Kandidat, der freudig in die Arme genommen wird, in den Proberaum geleitet wird, in dem er letztlich tot am Boden liegt.
Soviel zu den Fakten. Ich würde jetzt gern in die Psychoasnalyse einsteigen, lasse das aber. Die Musik gefällt mir und ich müßte dann über mich nachdenken. Neee. Nicht so früh am Tag!
Fragen, Fragen Fragen. Warum gefällt mir die Musik? Warum mache ich nicht einfach aus? Was singen die (mein Norwegisch ist quasi nicht existent)? Es ist eine Mischung aus viel Death Metal und allen möglichen Stilrichtungen. Nicht meins. Es ist ein beunruhigendes Video. Trotzdem sitze ich hier und schreibe darüber.
Um eine der Fragen zu beantworten, habe ich die KI gebeten mir die Lyrics von Kill zu übersetzen:
| KILLFürchte das Unbekannte Im Algorithmus, der Eine neue Wahrheit schafft Künstliche Intelligenz Leben erschafft Erinnere dich nicht Sei nicht dort Du siehst dein Gesicht Du hörst deine Stimme Du kannst es leugnen Es ist ein Spiegelbild Fürchte das Unbekannte Im Algorithmus, der Fürchte das Unbekannte |
Yeah Yeah, yeah, yeah, Ooooh AaaaaaaaaahTöten Töten Töten Töten Töten TötenDas Unbekannte fürchten Im Algorithmus, der Neue Wahrheit schafft Künstliche Intelligenz Leben schafft. Töten |
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Künstler: Agabas
Titel: Kill
VÖ Single: 27.02.2026
VÖ Album: 05.03.2026
Label: Masscot Label Group
Photo Credit: Terje Frostad
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Der Offizielle Pressetext:
Auf den ersten Blick wirkt es wie ein unwahrscheinlicher Ursprung: eine Blockhütte tief im Hardangerfjord im Westen Norwegens. Ein Ort der Stille, umgeben von der atemberaubenden Erhabenheit der „Königin der Fjorde“. Kaum der Boden, aus dem eine wütende Verschmelzung von Death Metal und Jazz hervorgehen würde – ein Sound, den Agabas selbst Deathjazz nennen.

Die norwegische sechsköpfige Band hat ihr Signing bei Mascot Records (Calva Louise, Dinosaur Pile-Up, VOLA, THE HARA, Conquer Divide) bekannt gegeben und veröffentlicht ihr aktuelles Album Hard Anger am 5. März als Deluxe Edition. Zudem wird die Band im Februar und März gemeinsam mit Avatar auf Europatour gehen.
Der Sound ist kompromisslos. Erbarmungslos tiefgestimmte Breakdowns prallen auf wilde, unerbittliche Saxophon-Spuren, die sich konsequent weigern, eine bloße Nebenrolle einzunehmen. Blastbeats preschen nach vorn, der Bass grollt wie eine Erdplattenverschiebung und gutturale norwegische Vocals werden den Hörer:innen ins Gesicht geschleudert. Der Einfluss von Meshuggah, The Dillinger Escape Plan und Gojira ist unverkennbar – ebenso wie die freie Intensität von John Coltrane, Ornette Coleman und Miles Davis – etwas Eigenständiges, Ungezähmtes und vollkommen Einzigartiges.
Dieser Tiefgang ist kein Zufall. Zusammen verfügen Sondre Sørensen Brønstad (Gesang), Oskar Myrseth (Gitarre), Jarand Aga Baas (Gitarre), Johan Jamtfall Eriksen (Bass), Alexander Dellerhagen (Saxophon) und Bjørn André Syverinsen (Schlagzeug) über Masterabschlüsse in Jazz-Performance, Bachelorabschlüsse in Musiktechnologie und Musikwissenschaft – sowie über einen akademischen Ernst, der das Chaos ihres Sounds trägt.
Sänger Brønstad widmete seine Masterarbeit sogar der Geschichte und dem kulturellen Einfluss von Moshpits. Das sind Musiker, die sowohl die Traditionen verstehen, aus denen sie schöpfen, als auch die Regeln, die sie bewusst brechen.
Gegründet in Trondheim, einst das pulsierende Herz der Wikingerzeit – ein Ort, an dem Könige herrschten und Kriegsräte über Macht entschieden. Über 700 Kilometer von dort entfernt bot der Hardangerfjord der Band einen Raum für stille Reflexion. Fernab vom Lärm des Alltags konnten sich ihre Gedanken größeren Fragen zuwenden – dem beunruhigenden Gefühl, dass die Welt selbst gerade eine weitere rastlose Seite in ihrer langen, konfliktreichen Geschichte umblättert. Die Welt hat sich verändert und ist doch dieselbe geblieben.
Themen wie Krieg und Menschlichkeit durchziehen ihr neues Album. Die Deluxe-Edition-Single „KILL“ entwirft eine dystopische Zukunft der nahen Gegenwart, in der künstliche Intelligenz die Wahrheit selbst untergräbt. Der Titel leitet sich von der norwegischen Wortfolge Kunstig Intelligens Lager Liv („Künstliche Intelligenz erschafft Leben“) ab und formt das Akronym KILL – zugleich prophetisch und zutiefst beunruhigend.
Bei aller Wildheit, die die Band entfesselt, strahlen Agabas eine überraschend einladende Präsenz aus – schwarze Uniformen weichen Hendrix-inspirierten Paisley-Mustern, Ernsthaftigkeit wird gegen Humor eingetauscht. Sondre beherrscht die Bühne mit Wärme und ansteckender Energie, reißt die Grenze zwischen Band und Publikum ein und entfacht ihre berüchtigten „Saxpits“.
Ihre Zeit in der Hütte dokumentierte die Band in einer Reihe von Instagram- und TikTok-Reels. Mit Humor und Selbstironie zogen sie neugierige Zuschauer:innen in ihren Bann. Nach über 1,6 Millionen Views und 35.000 neuen Followern begann Agabas, Deathjazz zu erklären – denen, die ihn verstehen wollten, und auch jenen, die es eigentlich nicht taten.
Von schweißgetränkten Clubs bis hin zu großen Theatern stürzt sich die Band gemeinsam mit ihrem Publikum in den Pit und verwandelt Zuschauer:innen in Mitwirkende. Was sich entfaltet, ist ein mitreißender Kontrast: weit entfernt vom erwarteten Blut-und-Donner-Chaos liefern Agabas ein flamboyantes, kathartisches und überwältigendes Live-Erlebnis – intensiv, laut und vollkommen immersiv –, bei dem das Saxophon regiert und Körper aufeinandertreffen. Das führte sie quer durch Europa, durch das Vereinigte Königreich und schließlich auf Tour mit ihren Helden Kvelertak.

Ein schonungsloser Schnitt durch die Schrecken der Menschheit: ‘Jævla menneske’ bedeutet übersetzt „Verdammter Mensch“ und entstand mit Unterstützung von Jørgen Munkeby von den norwegischen Experimental-Metallern Shining. An anderer Stelle zerlegen Songs wie „La Blodet Flomme“ die absurde Logik von Konflikten. „Werden Kriegsverbrechen bestraft – oder ist es nur dann Völkermord, wenn man verliert?“, fragt Brønstad.
Doch vor allem geht es Agabas darum, Gemeinschaft zu schaffen. Inklusivität steht bei ihren Shows im Mittelpunkt und ist tief in „Arv“ verankert. „Schließt euch Agabas an und helft uns, unser Vermächtnis gemeinsam zu erschaffen“, fordert Brønstad. „Wir stehen zusammen – gegen Ungerechtigkeit.“
Myrseth führt weiter aus: „Ich finde, wenn man etwas zu sagen hat, sollte man es auch sagen. Wir machen Musik und teilen sie mit der Welt, und wir wollen darum herum eine Gemeinschaft aufbauen. Uns ist wichtig, klar zu machen, wofür wir stehen. Es geht um Inklusivität und Liebe.“
Myrseth reflektiert über den einzigartigen Deathjazz-Sound der Band: „Uns sind diese intensiven, kompromisslosen Momente im Jazz aufgefallen – etwa bei Coltrane in den 60ern – und wir dachten: Warum das nicht mit der Schwere von Meshuggah verbinden, um eine neue Form von Härte zu schaffen?“
Deathjazz ist ein ungewohnter Hunger, und Agabas stillen ihn so lange, bis sich der Körper im Rhythmus auflöst und das Herz erstarrt – perfekt neu geformt von der geschwungenen Form eines Saxophons.
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Tracklist
01 .Kjærlighet for alle
02. Jævla Menneske
03. En vakker himmel
04. La blodet flomme
05. Se det for deg
06. Vis meg alt
07. Råte
08. En enkel sjel
09. Arv
10. På åpent hav
11. KILL (BONUS TRACK)
12. Mørke Daga (BONUS TRACK)
13. The Wizard (BONUS TRACK)
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Tourdaten
Feb 5 – Stockholm – Fållan, SWEDEN *
Feb 7 – Helsinki – Kultturilato, FINLAND *
Feb 9 – Oslo – Sentrum Scene, NORWAY*
Feb 10 – Copenhagen – Vega , DENMARK*
Feb 11 – Osnabrück – Botschaft, GERMANY*
Mar 7 – Luxembourg – De Gudde Wëllen, LUXEMBOURG*
Mar 9 – Wiesbaden – Schlachthof, GERMANY*
Mar 10 – Zlin – Datart Hala, CZECHIA*
Mar 11 – Warsaw – Stodola, POLAND*
Mar 12 – Berlin – Columbiahalle, GERMANY*
Mar 13 – Hamburg – Docks Club, GERMANY*
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