Stef Penney – Was mit Rose geschah

rose geschahDer Roman „Was mit Rose geschah“ handelt vom rätselhaften Verschwinden der jungen Rose Janko. Privatdetektiv Ray bekommt den Auftrag, sie zu finden. Er wird im Laufe seiner Recherchen immer tiefer in ein Netz aus Lügen und Geheimnisse hineingezogen, denn die Familie von Rose wie auch die Angehörigen von Roses Mann schweigen. Zwischen dem Verschwinden der jungen Mutter und der Lösung des Falles durch den Detektiv vergehen sage und schreibe sechs Jahre.

Ich habe am Anfang leichte Schwierigkeiten gehabt, in die Geschichte hineinzufinden. Sie wird abwechselnd aus Rays Perspektive sowie aus der Sicht von JJ, dem Neffen des Ehemannes, erzählt. Mit dem andauernden Perspektivwechsel kam ich anfangs etwas durcheinander, gewöhnte mich mit der Zeit aber daran und konnte das Buch schließlich gar nicht mehr aus der Hand legen. Es geht um Verlust, um Täuschungen und Lügen, um Familientragödien und Krankheit. Die Autorin Stef Penney hat hier einen wunderschönen Roman geschrieben, der tief in die Abgründe einer Familie blicken lässt.

Trotz des holprigen Einstiegs ein Buch, das sich zu lesen lohnt. Sollte jemand auf die Idee kommen, diesen Roman zu verfilmen, werde ich gespannt vor dem Bildschirm sitzen.

Steff Penney: Was mit Rose geschah. Aus dem Englischen von Susanne Goga-Klinkenberg, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 2013.447 Seiten, 14,90 Euro.