60minuten präsentiert:
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Nock keine 20 und……wow!
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Bei Musik, bei Konzerten gerate ich ja gerne ins Schwelgen und lasse meiner Begeisterung freien Lauf. Heute Morgen fällt mir das alles noch ein wenig schwer, der Abend war lang und voller Arbeit, das Konzert einfach irre.
Zuerst noch einen Dank allen Gratulanten und natürlich auch allen Helfern, Jörg, Thomas, Micha, Lutz, Joris! Ohne Euch war der Abend nicht möglich und ihr habe euch kräftig ins Zeug gelegt.
Nicht zu vergessen Lust n Love, Stashbox, Wolf Mail und Ron Spielman! Danke für den wundervollen Abend.
Für mich war es faszinierend zu sehen, wie Bluesliebhaber (die in Deutschland oft ruhig dastehen und zuhören) plötzlich zu Tönen von Led Zeppelin tanzten und nachher gar nicht mehr aufhören wollten.
Die Idee des Konzertabends: Am Anfang stand der Blues. Blues had a baby called Rock n Roll. Der Enkel nennt sich Rock. Genau so haben wir den musikalischen Bogen mit den drei Bands gespannt.
Well, it’s one for the money,
Two for the show,
Three to get ready,
Now go cat, go!!!
Der Abend begann mit einem Geburtstagsständchen mit dem mich die Jungens überrascht haben..und wie! Thx!
Lust n Love
Die ersten Zuckungen in den Tanzbeinen setzten bei den ” Blue Suede Shoes” ein, als Lust n Love den Abend eröffnete. Die Band kannte ich bisher nur von Myspace, nachdem sie aber Unza (Thomas) mit ihren Live – Auftritten begeistert hatte, luden wir sie ein und..wow…ein Auftakt des Abends, der Lust auf mehr macht. Rockabilly, Boogie, Rock n Roll, eine Musik die Spaß macht.
Yeaaaaaaaaaaaaaah, It’s one for the money….
Stashbox
Das Experiment. eigentlich ja nur ne Coverband. Die machen ja Rock. Die bei einem Blueskonzert? Ja und wie! Blueser covern ja irgendwie fast nur:)))
Strike! Nach 16 Tons und Tobacco Road ging’s los, es wurde ab gerockt dass die Fetzen (in diesem Fall die Becken von der Bühne) flogen. Gestandene Bluesliebhaber tanzten plötzlich zu Dazed und Confused (Led Zeppelin) und hörten danach einfach nicht mehr auf. Stashbox machen Spaß und es sind formal nur Coversongs die sie spielen, aber die Jungens leben diese Musik und strahlen es aus. So konnten sie den Saal mitreißen und die Stimmung noch mehr anheizen. Wir hören uns wieder:)!!!!
Wolf Mail
begann ruhig, brachte dann mit seinen schnellen Stücken den Saal zum Kochen. Eine echter Live- Musiker mit einer tollen Tour Band aus Russland. Wow. Wolf Mail ging so richtig nach ca. einer Stunde ab, als Ron Spielman mit ihm gemeinsam in zwei Stücken die Bluesgitarre zelebrierte. Der Moment als die ” Rocker”, die Fans von Stashbox plötzlich vor der Bühne standen und abtanzten…zum Blues!!! (Für mich der schönste Moment, als ich Chris, den Gitarristen von Stashbox beobachtete und seine glänzenden Augen, ja fast Verzückung sah. Chris ist nach dem Konzert förmlich aus dem Saal geschwebt.)
Nach dem Zusammenspiel der beiden Gitarrenvirtuosen hatte Wolf Mail so richtig Blut geleckt und lief zu Höchstform auf. Ein irres Konzert!!!
Wolf Mail? Immer wieder!
Die Moral von der Geschicht:
Warum ich einen Konzertbericht schreibe und nur sooo wenig über die Bands erzähle?Weil es für mich nichts Wichtigeres gibt, als die Reaktion des Publikums, die Faszination der Musik, die Faszination der Zuhörer. Wenn Musik die Menschen erreicht, sie berührt, dann ist sie gut. Richtig gut. Blueser tanzten zum Rock, Rocker tanzten zum Blues und gemeinsam zum Rock n Roll. Was kann es schöneres geben?
Dank euch Allen, die Ihr an diesem Abend beteiligt ward!
Guten Morgen Sonnenschein!
.. ..Ich habe das Gefühl dass ich selten so viel Sonne erlebt
habe, wie hier in Berlin, zumindest wenn ich mal nicht irgendwo im Urlaub
war. Bei Telefonaten quer durch die
Republik höre ich dann auch in den letzten Tagen immer wieder, neeeeee, grau in
grau, keine Sonne…. Ich habe es mir angewöhnt meine Gesprächspartner nach dem
Wetter zu fragen und dann genüsslich zu verbreiten: Bei uns scheint aber die
Sonne.
Berlin scheint irgendwie privilegiert zu sein.
Privilegiert … Gestern Abend im Quasimodo waren wir es
auf jeden Fall: Das Ron Spielman Trio gab ein Konzert und nahm uns auf eine
Reise mit. Eine Reise durch einschmeichelnde, ruhige Gitarrenriffs, begleitet von einer angenehmen Stimme, einem
beruhigenden Bass und einem entspannten Schlagwerk. Plötzlich landeten wir in einem wilden,
reißenden und lauten (Gitarren-) Strom, dröhnender Bass begleitete uns,
Trommelschläge knallten wie Kanonenschüsse, schnelle treibende Rhythmen jagten
uns vor sich her. Mitreißend, treibend und fordernd. Danach konnten wir uns wieder
entspannt zurücklehnen, den Schweiß von der Stirn wischen, dem Eustachischen
Röhren eine Erholungspause gönnen und uns in Ruhe auf den nächsten Höhepunkt
dieser musikalischen Sightseeing-Tour vorbereiten.
Berlin scheint eben irgendwie privilegiert zu sein
Ich schwärme mal wieder? Ja. Würdet Ihr sicher nach so einem
Konzertabend auch!
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Tok Tok Tok – Revolutuion 69
Bacon Brothers – New Year’s Day
Tok Tok Tok spielen Beatles Titels und es macht Spaß reinzuhören. Ich werde mir die Cd noch mal in Ruhe anhören…und Spaß haben!
The Bacon Brothers
Als Schauspieler ist mir Kevin Bacon ein Begriff, ich wusste bis gestern nicht, dass er auch mit seinem Bruder Musik macht. Mann lernt eben nie aus. Ich bin neugierig, wie sie live klingen. Auf jede Fall eine hochkarätig besetzte Band, die gut ins Ohr gehen. Im Mai in Berlin. Ob die mit uns reden wollen? Beeeeeestimmt